© 2018 Wie ein Schmetterling UG (haftungsbeschränkt)

Soziotherapie &

Sozialkompetenztraining

Hilfe zur selbständigen Alltagsbewältigung

Unter sozialer Kompetenz versteht man

mehr   als   nur   Selbstsicherheit,   auch   wenn   beide   Begriffe   synonym   gebraucht werden.    Sie    bedeutet,    dass    Jugendliche    und    Erwachsene    im    Umgang    mit anderen Menschen über die folgenden Qualitäten verfügen können: ein   hohes   Maß   an   der   Fähigkeit,   sich   und   andere   wertzuschätzen   und sich selbst zu ermutigen und anzuerkennen (Gedanken) viel   Gelassenheit,   Leichtigkeit,   Mut   oder   Sicherheit   sowie   viel   Wohlwollen sich selbst gegenüber, Selbstvertrauen (Gefühle) ausreichend      Ruhe      und      Entspanntheit      im      zwischenmenschlichen Geschehen (Körperreaktionen) ein     breites     Spektrum     an     authentischen     und     angemessenen     sowie zielführenden Umgangsformen (Verhaltensweisen) o wie    zum    Beispiel    lehne    ich    Wünsche    anderer    ab,    ohne    sie    zu kränken, aber auch ohne mich zu kurz kommen zu lassen o wie gestalte ich eine Beziehung o wie    setze    ich    meine    berechtigten    Wünsche    gegen    Widerstände anderer durch o wie mache ich mich unabhängig von den Erwartungen anderer Es   hat   sich   gezeigt,   dass   selbstunsichere   Menschen   nur   in   geringem   Maß   über diese   Kompetenzen   verfügen.   Sie   werten   sich   und/oder   andere   so   massiv   ab, dass   sie   es   selbst   fast   nicht   mehr   merken.   Sie   fühlen   sich   in   vielen   Situationen ängstlich,   unsicher,   sind   körperlich   verspannt   und   in   Aufruhr   und   verhalten   sich oft ungeschickt.

Um Ängsten nicht ausgeliefert zu sein

haben     Menschen     eine     Reihe     von     Vermeidungs-     und     Schutzstrategien   entwickelt: Bei öffentlicher Beachtung: Sie   ziehen   sich   zurück,   lassen   sich   krank   schreiben,   gehen   gar   nicht   hin,   lernen bis   zu   zwölf   Stunden   am   Tag,   trinken   vor   dem   Ausgehen   Alkohol,   sie   hungern, bis    sie    nichts    mehr    spüren,    oder    nehmen    beruhigende    Medikamente    oder Drogen ein. Bei Kontaktsituationen: Sie    reden    wie    ein    Wasserfall,    sie    sagen    gar    nichts,    sie    finden    Partys    und Gesellschaften   grundsätzlich   doof,   sie   schminken   sich   übertrieben,   etc.   Alkohol, Medikamente oder Drogen spielen auch hier eine Rolle. Bei Forderungssituationen: Sie   schweigen   und   machen   sich   dabei   weis,   dass   der   Klügere   immer   nachgibt, sie   werten   ihr   Anliegen   ab,   sie   rechnen   mit   Widerstand   und   werden   aggressiv, sie   lächeln   und   entschuldigen   sich   für   ihr   Anliegen   etc.   Auch   hier   gilt:   Um   die gefürchteten   Körperreaktionen   zu   unterdrücken,   nehmen   Betroffene   eventuell erwähnte Substanzen ein. Bei Nein-Sagen: Sie   sagen   nichts   und   geben   nach,   sie   sagen   Ja   und   machen   hintenherum   das, was   sie   wollen,   sie   lassen   Andere   auflaufen,   sie   machen   den   Anderen   Vorwürfe wegen    ihres    Anliegens,    sie    verschieben    die    Antwort,    auch    wenn    sie    genau wissen,   dass   sie   Nein   sagen   möchten,   sie   melden   sich   krank,   oder   sie   schieben andere   Hindernisse   wie   Kopfschmerzen   etc.   vor.   Auch   hier   sind   nicht   selten Substanzen eine vermeintliche Hilfe.

Vermeidungsverhalten hat eine wichtige Funktion (Bedeutung)

Die   unangenehmen   Gefühle   und   die   unangenehmen   Körperreaktionen   bleiben aus   oder   werden   weniger,   sprich:   sie   werden   eben   vermieden.   Die   Menschen müssen   sich   diesen   Erfahrungen,   wenn   sie   vermeiden,   nicht   stellen   und   sind vermeintlich geschützt. Leider nur kurzfristig. Langfristig   bleiben   sie   mit   ihren   Vermeidungsstrategien   im   Problem,   lösen   die Ängste   nicht   auf,   sondern   verstecken   sie   nur.   Und   was   ganz   fatal   ist:   Die   Ängste verfestigen    sich    im    Laufe    der    Jahre,    werden    mehr,    breiten    sich    aus    (sie „generalisieren“) und führen nicht selten in ernsthafte Störungen. Durch    Aufgabe    des    Vermeidungsverhaltens    und    Begegnung    mit    sozial kompetentem      Verhalten      können      Probleme      mit      sozialer      Angst, Verspannungen,    Unsicherheiten    gelöst    werden.     Dies    muss    konkret    und systematisch    geschehen:    Schrittweise,    mit    ganz    einfachen,    also    wenig    oder nicht    ängstigenden    Situationen    beginnend,    begegnen    wir    im    Training    mit zunächst   noch   vorgegebenen   sozialen   Situationen,   schreiten   unmerklich   weiter zu    allmählich    schwierigeren    Situationen,    bis    Sie    feststellen,    dass    Sie    sich    in Situationen   freier   und   gelöster   fühlen   können,   die   aufzusuchen   sie   früher   nicht einmal erwogen hätten. Menschen    können    den    „inneren“    Umgang    mit    sich    selbst,    also    die Gedanken   und   Einstellungen   ebenfalls   direkt   angehen   und   verbessern.   Sie können    trainieren,    sich    selbst    positiv    zu    bewerten ,    ihre    Stärken    und Fähigkeiten   zu   schätzen,   ihre   Fehler   zu   respektieren,   die   Handlungen   der Mitmenschen      positiver      zu      deuten,      die      vermeintlichen      Gefahren relativieren usw. Indirekt   werden   sie   über   verändertes   Verhalten   und   veränderte   Gedanken   ihre Gefühle   positiv   beeinflussen    können.   Und   die   Intensität   ihrer   Gefühle   können   sie mit Achtsamkeitsübungen tatsächlich direkt steuern. Zudem    können    Sie    lernen,    ihre    (eventuell    massiven)    Körperreaktionen    mit Achtsamkeit   in   ihrer   Intensität   zu   beeinflussen.   Sie   können   lernen,   diesen   ihre Macht   über   sie   zu   nehmen.   Durch   veränderte   Gedanken,   die   allesamt   darauf hinauslaufen,    diese    Körperreaktionen    zulassen    und    akzeptieren     zu    können, werden Sie sie allmählich verändern können .
Wie ein Schmetterling Systemische Familienberatung & kinderorientiertes Elterncoaching

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Hilfe zur selbständigen

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Unter sozialer Kompetenz versteht

man

mehr    als    nur    Selbstsicherheit,    auch    wenn beide    Begriffe    synonym    gebraucht    werden. Sie       bedeutet,       dass       Jugendliche       und Erwachsene      im      Umgang      mit      anderen Menschen    über    die    folgenden    Qualitäten verfügen können: ein   hohes   Maß   an   der   Fähigkeit,   sich   und andere   wertzuschätzen   und   sich   selbst zu       ermutigen       und       anzuerkennen (Gedanken) viel   Gelassenheit,   Leichtigkeit,   Mut   oder Sicherheit    sowie    viel    Wohlwollen    sich selbst         gegenüber,         Selbstvertrauen (Gefühle) ausreichend   Ruhe   und   Entspanntheit   im zwischenmenschlichen              Geschehen (Körperreaktionen) ein   breites   Spektrum   an   authentischen und   angemessenen   sowie   zielführenden Umgangsformen (Verhaltensweisen) o wie   zum   Beispiel   lehne   ich   Wünsche anderer    ab,    ohne    sie    zu    kränken, aber     auch     ohne     mich     zu     kurz kommen zu lassen o wie gestalte ich eine Beziehung o wie    setze    ich    meine    berechtigten Wünsche         gegen         Widerstände anderer durch o wie   mache   ich   mich   unabhängig   von den Erwartungen anderer Es    hat    sich    gezeigt,    dass    selbstunsichere Menschen   nur   in   geringem   Maß   über   diese Kompetenzen     verfügen.     Sie     werten     sich und/oder   andere   so   massiv   ab,   dass   sie   es selbst   fast   nicht   mehr   merken.   Sie   fühlen   sich in   vielen   Situationen   ängstlich,   unsicher,   sind körperlich    verspannt    und    in    Aufruhr    und verhalten sich oft ungeschickt.

Um Ängsten nicht ausgeliefert zu

sein

haben        Menschen        eine        Reihe        von Vermeidungs-         und         Schutzstrategien   entwickelt: Bei öffentlicher Beachtung: Sie    ziehen    sich    zurück,    lassen    sich    krank schreiben,   gehen   gar   nicht   hin,   lernen   bis   zu zwölf    Stunden    am    Tag,    trinken    vor    dem Ausgehen   Alkohol,   sie   hungern,   bis   sie   nichts mehr    spüren,    oder    nehmen    beruhigende Medikamente oder Drogen ein. Bei Kontaktsituationen: Sie   reden   wie   ein   Wasserfall,   sie   sagen   gar nichts,   sie   finden   Partys   und   Gesellschaften grundsätzlich      doof,      sie      schminken      sich übertrieben,   etc.   Alkohol,   Medikamente   oder Drogen spielen auch hier eine Rolle. Bei Forderungssituationen: Sie   schweigen   und   machen   sich   dabei   weis, dass   der   Klügere   immer   nachgibt,   sie   werten ihr   Anliegen   ab,   sie   rechnen   mit   Widerstand und     werden     aggressiv,     sie     lächeln     und entschuldigen   sich   für   ihr   Anliegen   etc.   Auch hier          gilt:          Um          die          gefürchteten Körperreaktionen   zu   unterdrücken,   nehmen Betroffene    eventuell    erwähnte    Substanzen ein. Bei Nein-Sagen: Sie   sagen   nichts   und   geben   nach,   sie   sagen   Ja und     machen     hintenherum     das,     was     sie wollen,     sie     lassen     Andere     auflaufen,     sie machen   den   Anderen   Vorwürfe   wegen   ihres Anliegens,   sie   verschieben   die   Antwort,   auch wenn   sie   genau   wissen,   dass   sie   Nein   sagen möchten,    sie    melden    sich    krank,    oder    sie schieben          andere          Hindernisse          wie Kopfschmerzen   etc.   vor.   Auch   hier   sind   nicht selten Substanzen eine vermeintliche Hilfe.

Vermeidungsverhalten hat eine

wichtige Funktion (Bedeutung)

Die       unangenehmen       Gefühle       und       die unangenehmen     Körperreaktionen     bleiben aus   oder   werden   weniger,   sprich:   sie   werden eben   vermieden.   Die   Menschen   müssen   sich diesen    Erfahrungen,    wenn    sie    vermeiden, nicht stellen und sind vermeintlich geschützt. Leider nur kurzfristig. Langfristig         bleiben         sie         mit         ihren Vermeidungsstrategien     im     Problem,     lösen die   Ängste   nicht   auf,   sondern   verstecken   sie nur.    Und    was    ganz    fatal    ist:    Die    Ängste verfestigen   sich   im   Laufe   der   Jahre,   werden mehr,   breiten   sich   aus   (sie   „generalisieren“) und      führen      nicht      selten      in      ernsthafte Störungen. Durch                         Aufgabe                         des Vermeidungsverhaltens     und     Begegnung mit       sozial       kompetentem       Verhalten können     Probleme     mit     sozialer     Angst, Verspannungen,      Unsicherheiten      gelöst werden.         Dies        muss        konkret        und systematisch     geschehen:     Schrittweise,     mit ganz     einfachen,     also     wenig     oder     nicht ängstigenden          Situationen          beginnend, begegnen   wir   im   Training   mit   zunächst   noch vorgegebenen   sozialen   Situationen,   schreiten unmerklich           weiter           zu           allmählich schwierigeren   Situationen,   bis   Sie   feststellen, dass     Sie     sich     in     Situationen     freier     und gelöster   fühlen   können,   die   aufzusuchen   sie früher nicht einmal erwogen hätten. Menschen   können   den   „inneren“   Umgang mit    sich    selbst,    also    die    Gedanken    und Einstellungen     ebenfalls     direkt     angehen und    verbessern.    Sie    können    trainieren, sich   selbst   positiv   zu   bewerten ,   ihre   Stärken und   Fähigkeiten   zu   schätzen,   ihre   Fehler zu     respektieren,     die     Handlungen     der Mitmenschen     positiver     zu     deuten,     die vermeintlichen Gefahren relativieren usw. Indirekt      werden      sie      über      verändertes Verhalten     und     veränderte     Gedanken     ihre Gefühle   positiv   beeinflussen    können.   Und   die Intensität     ihrer     Gefühle     können     sie     mit Achtsamkeitsübungen       tatsächlich       direkt steuern. Zudem    können    Sie    lernen,    ihre    (eventuell massiven)   Körperreaktionen   mit   Achtsamkeit in     ihrer     Intensität     zu     beeinflussen.     Sie können   lernen,   diesen   ihre   Macht   über   sie   zu nehmen.    Durch    veränderte    Gedanken,    die allesamt        darauf        hinauslaufen,        diese Körperreaktionen   zulassen   und   akzeptieren    zu können,   werden   Sie   sie   allmählich   verändern können .
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Unsere Gefühle

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